Various Artists - Bergen: Skizzen + Notizen

Consouling Sounds SOUL 005 | 12" vinyl | 2009 | 14,00 €

On this LP Hellmut Neidhardt ([multer]) works together with Mirko Uhlig, Segment and Fear Falls Burning.

Side A 
  1. Rauschbogen (by Mirko Uhlig) (4'49)
  2. Bergen: SEE, Volle Kraft, Zweiter Diesel Mit Beschädigter Nockenwelle (by Segment) (12'51)

Side B
  1. N-drone Recycled (by Fear Falls Burning) (12'07)
  2. Horizont Wo (by N) (5'51)

About the record

Ranging from calm and silent atmospheres to pulsating rhythms and dark, upbuilding soundscapes, finally closing with deep, warm space. The only source used is the original material of the ‘Bergen’ 2LP, except the additional guitar work of Dirk Serries/FFB.

"In a way thomas koener is to be blamed for this record, telling me about his idea of reworking a track of N(2) 'bergen' just after having finished the mastering of that record. although he never managed to go for that, i always kept this concept of some 'skizzen + notizen' in my mind. everything came together when dirk serries made his contribution in mixing and adding additional guitars within two weeks after having heard N(2) 'bergen' the first time, mirko 'aalfang mit pferdekopf' uhlig joined for his very stripped down vision of 'rauschbogen' and segment (who already had recorded the original version of 'bergen: SEE') was using his rhythm-oriented cut-and-paste-style for his variation on, of course, 'bergen: SEE'. at last i could not resist going for 'horizont wo', just using my amps and fx-pedals ...and for all those who feel troubled by the twin-like cover: after all that, it seemed impossible to choose anything else."
N, Autumn 2009

Limited to 220 copies on 180 grams vinyl in heavy cardboard sleeve.

Reviews

Touching Extremes:
"This vinyl contains a sizeable quantity of handsome soundscapes from – you guessed it – Uhlig, N, Fear Falls Burning and – new entry with a bullet – Segment (unknown to this writer; could it be Dirk Serries’ secret nephew?). Kidding aside, at least here we have a basis for exultance, so to speak, in that both the remixes and the original ideas seem to work for the large part of the running time (not exaggerated at circa 35 minutes). Again, nothing to cry miracle for; in this case, though, room is given for a few interesting sounds to evolve and swell. Distortion and gloominess reach an adequate balance (finally) in “N-drone Recycled”, and “Bergen” is, for its bulk, a nice piece of ambient-derived electronica (though the bolero-scented pulse appearing in the second half is not a good choice, but hey…). The shorter “Rauschbogen” and “Horizont Wo” are also satisfactory in their comfortingly stirring combinations of dimness and profundity."
Massimo Ricci

OX #88:
""Bergen" ist eine Doppel-Lp des [MULTER] Gitarristen Hellmut Neidhardt die er unter seinem Kürzel N(2) veröffentlichte, nun liegt unter dem Titel "Skizzen + Notizen" das N(5) Remix-Album vor. Hört sich verwirrender an und liest sich wahrscheinlich noch komplizierter als es eigentlich ist. Mirko Uhlig, SEGMENT, FEAR FALLS BURNING und N selber machen sich an den Klängen von "Bergen" zu schaffen. Was noch original Ausgangsmaterial, veränderte Klänge oder hinzugefügt Atmosphäre ist kann wohl niemand mehr so richtig nachvollziehen. "Skizzen + Notizen" ist eine komplett neue und selbsständige Arbeit, Weiterentwicklung oder gar Übergangsstufe zu weiteren Zusammenarbeit. Alles ist irgendwie miteinander fest verwoben und harmonisch verbunden, sowohl musikalisch wie auch menschlich. Das ist auch gleichzeitig die stärkste Eigenschaft dieser ambienten Soundflächen / Drones, ihre persöhnliche Intimität und friedliche Wärme die sie ausstrahlen. Handwerklich und klangtechnisch gibt es auch keine Fehler zu beanstanden und somit ist dieses Album ein weiteres Qualitätsprodukt, wie man es eben aus dem Hause Genesungswerk gewohnt ist. (7)"
Carsten Vollmer

De:Bug:
"Sehr elegische Tracks mit um sich selbst zirkelnden ambienten Melodien in langsamen Veränderungen, deren Ästhetik mich gelegentlich an Wassertropfen auf einem Waldtümpel erinnern. Ruhig, durch und durch in sich ruhend, fein verwoben, aber immer mit diesem sehr klassischen Gefühl für die miteinander gut liegenden Frequenzen. Smooth könnte man das fast nennen, wäre es nicht so abstrakt und konzentriert."
bleed

Black #50:
"In gleicher Ausstattung das Remix-Album zum schon erwähnten "Bergen"-Album, auf dem sich Mirko Uhlig, SEGMENT, FEAR FALLS BURNING und N selbst an dem Ausgangsmaterial austoben. Insbesondere die "See: volle Kraft, zweiter Diesel mit beschädigter Nockenwelle"-Interpretation von SEGMENT überrascht in diesem Zusammenhang, da in der zweiten Hälfte des Remix ein gemorster Rhythmus einsetzt. Eine wunderbare wie spannende Ergänzung zum Hauptwerk also, zumal Remix-Alben in diesem Genre eher selten sind."
M.F.

Aemag:
"N legt mit obiger LP einen würdigen Remixvertreter seiner älteren Platte "Bergen" auf Genesungswerk nach. Consouling Sounds versammelt Mirko Uhlig (Aalfang mit Pferdekopf), Segment, Fear Falls Burning und N selbst auf zwei LP-Seiten und der athmosphärische Faden der versammelten Kompositionen könnte größer nicht sein. Überhaupt ist es das Jahr für Uhlig/N, deren vorausgegangene 7" "Sanddorn" im AEMAG-Büro gar nicht erst im Regal einsortiert wurde, sondern gepflegt wöchentlich läuft.
Uhligs Beitrag ist gewohnt frequenziert, seine Bearbeitung klingt zumindest auf der Promo-CDR wie ein psychoakustischer Drone-Test vom Hafler Trio unter Zuhilfenahme der Anti-Group. Der Ton wandert nicht nur binaural, sondern scheint seine Klangfülle je nach Position des Hörers zu verändern. Mindfuck par Excellence, wenngleich für die Dauer des Stückes gewagt kurz. Segment liefert den 13minütigen Soundtrack, beginnend mit orchestralen Schwingungen und harmonisierten Brüchen, später überwechselnd auf geräuschhafte Subakustik á la Onde mit stakkatohafter Polyrhythmik und clickerigen Gitarrensprengseln.
FFB bezieht die Energie seines Reworks definitiv aus dem Drone Industrial, delikat wird mittels Verzerrung und hochpassgefilterten Gitarrenschlieren das "Bergen’sche" Grundgerüst eingestampt und mittels rückgewandeter Klangbildung wieder aufgebaut. 12 Minuten essentielle Minuten, mit geradezu wahnwitzig verblüffenden Anleihen an Can’s athmosphärisches Synthesizerspiel. N selbst remixt sich selbst, seine Kontribution wirkt allerdings gewohnt zerbrechlich und nah am Audio-Nullpunkt, genauso fragil wie die originelle Covergestaltung in Form eines nahabgenommenen Stempelkranzes in einer Blume. Großartige Platte, nicht nur für Freunde und Genießer des Genres. 5/5"
Thorsten Soltau

%s1 / %s2