Gerontology (w/ N)

Denovali den89 | 12" vinyl | 2011 | 18,50 €

"First vis-a-vis-collaboration between guitarist N and M. Uhlig. Direct 2 track amp and guitar recorded in Summer 2008, processed relooped and filtered afterwards direct to digital."

Heavy covers, 180g black vinyl, limited to 100 pieces. No repress. Released on Denovali Records.

Runs at 45 rpm.

CloseupGerontology.jpg

Side A:
   1. G1 (5'09)
   2. G2 (3'51)
   3. G3 (2'53)

Side B:
   1. G4 (2'52)
   2. G6 & G7 (9'18)

About the record

Finished and mastered early 2009. Mixing work semi inspired by the paintings of Edward Hopper - more precisely "Rooms by the sea" and "People in the sun. The title "Gerontology" is a scientifical branch that deals with the social psychological cultural and biological aspects of aging.

Reviews

Unruhr:
"Nach ihrer ersten Kollaboration "Sanddorn", eine 7", nun eine 12". Ein Musiker mehr analog, einer mehr digital, soweit so gut. Hat bei der "Sanddorn" auch geklappt. Der Unterschied ist, das sich analog und digital nicht mehr genau unterscheiden lassen. Das gibt Raum sich einzulassen. Keine Beschäftigung mit "wer macht was". (Höre mir gerade nochmal die "Sanddorn" an und bestätige mich). Es ist eine sehr zurückhaltende Platte geworden, und für mich tut ihr das gut.

Leise, filigran ziehen tonale Wellen durch den Raum. Ohne Tempo, und nicht zuviel nichts.

Sehr mittig gehalten.

Ich behalte den Überblick.

Zurückhaltung schafft Intensität. Das haben die beiden erkannt und umgesetzt. Die Musik lebt aus sich selbst heraus, eine leise Stärke. Für ruhige Stunden, gerne Nächte eine willkommene Veröffentlichung.

Und Junge/Mädchen kann auch noch ein Stück irgendwo finden."
Meinein

* * * * * *

The Post Rock:
"Nachdem sich N (Hellmut Neidhardt) und Mirko Uhlig brüderlich den Platz auf einer 7inch (gibt es bei Ex Ovo Records) geteilt haben, folgt endlich die erste Gemeinschaftsarbeit “Gerontology”.

Die auf Denovali Records erscheinende Kollaboration der beiden nordrheinwestfälischen Musiker vereint fünf minimalistische, filigrane Stücke, die trotz ihres introvertierten Charakters sehr einnehmend sind. Grundlage von G1 bis G7 sind von N eingespielte Gitarrenparts, die Mirko Uhlig im Nachhinein überarbeitet hat. Fragil bauen sich die Töne auf, zurückhaltende Elektronik untermalt die Gitarre. Was schon leise ist, wird noch leiser, die Hand am Lautstärkeregler und der Gedanke daran, wie diese Platte gehört werden möchte. G6&7 sind zusammengefasst und der passende Abschluß für diese Platte. Hier tritt Uhligs Überarbeitung weiter in den Vordergrund, ohne jedoch Überhand zu gewinnen. Dieses Lied hat mit gut neun Minuten viel Zeit zum Wachsen. Das ist auch das einzige Manko an Gerontology, denn mit knapp 20 Minuten ist die Platte sehr kurz und G2,3 und 4 hätten Potenzial zum lang sein. Trotzdem ein musikalisches Zusammentreffen, das in der guten Ambientsammlung nicht fehlen darf. Soviel zur Musik.

Da wäre noch das mysteriöse Gegenspiel von Artwork und Albumtitel. Hier trifft der in voller Blütenpracht stehende Kirschbaum auf die Gerontologie, die Wissenschaft vom Altern. Witz oder Bedeutung? Möge jeder selbst entscheiden.
Und dann noch Mirko Uhligs Aussage, er sei beim Überarbeiten der N Gitarrenparts von zwei Edward Hopper Bildern inspiriert worden. Die beiden Spätwerke “Rooms By The Sea” und “People In The Sun” wirken ruhig, strahlen eine gewisse Wärme aus und haben eine mysteriöse Atmosphäre. Das trifft ja auch auf die Musik zu. Gut gemacht."
D.K.

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